CDU Hüllhorst will gemeinsame Schullösung

Dorfgemeinschaften nicht vergessen

Die CDU freut sich darüber, dass unter den Parteien Konsens herrscht, dass es endlich zu einer Lösung in der Grundschulfrage kommen muss. Wie in unserem Wahlprogramm zur Kommunalwahl geschrieben, ist es uns außerordentlich wichtig, die Hüllhorster Bürgerinnen und Bürger umfassend zu informieren. Unser Ziel, eine Veranstaltung in allen Ortsteilen durchzuführen, konnte coronabedingt in der angedachten Form nicht stattfinden.

Nun hat die CDU Fraktion gemeinsam mit dem Kooperationspartner Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag eingebracht, eine zweiteilige Infoveranstaltung in der ILEX-Halle durchzuführen. Im ersten Teil sollen alle vorhandenen Informationen vorgetragen werden. Danach werden Fragen online und offline gesammelt und zwei Wochen später im zweiten Teil beantwortet. Zudem sollen beide Veranstaltungen als Stream zu sehen sein. Dieser Vorschlag wird derzeit im politischen Raum diskutiert. Entscheidend wird sein, dass auch hier alle Parteien mitgenommen werden, damit dort alle Inhalte objektiv und ergebnisoffen diskutiert werden können.  

 

Uns ist dieser Vorgang so wichtig, da der Sachverhalt unglaublich komplex ist. Insbesondere die schulrechtlichen Grundsätze sollen von der Bezirksregierung persönlich oder als Stellungnahme dargelegt werden. Zudem wollen wir die Hintergründe einer modernen Pädagogik, die Vor- und Nachteile von größeren und kleineren Systemen, aber auch die benötigte Verkehrsinfrastruktur von Experteninnen und Experten erklären lassen.

 

Die daraus resultierenden Szenarien der Grundschullandschaft unserer Gemeinde müssen mit Zahlen und Kosten unterfüttert werden, um letztendlich eine Entscheidung im Rat treffen zu können. Ganz besonders liegt der CDU Hüllhorst aber die Sicherung von Versammlungsstätten der einzelnen Dorfgemeinschaften am Herzen. Diese Frage kommt uns in der derzeitigen Diskussion viel zu kurz. Es darf an dieser Stelle nicht nur eindimensional gedacht werden. Das Leben auf dem Land funktioniert nur mit lebendigen Vereinen und Ehrenamtlern, die auch Platz haben, sich zu treffen.